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Am 16. Mai 2024 fand die letzte Podiumsdiskussion für Jung- und Erstwähler*innen im St. Vither Kulturzentrum Triangel statt. Das Konsortium aus Institut für Demokratiepädagogik (IDP), Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens (PDG), Jugendinfo, Rat der Deutschprachigen Jugend (RDJ), Ocarina und Europe Direct hatte dazu eingeladen.
Es war die vierte Veranstaltung und die einzige Veranstaltung, die öffentlich war, auch wenn sie sich im Prinzip an das gleiche Zielpublikum wandte wie die vorangegangenen Veranstaltungen für Schüler*innen. Alle Parteien und die Bürger*innenlisten waren vertreten und stellten sich den Fragen, die die Jugendlichen zuvor eingereicht hatten oder spontan stellten.

Das Institut für Demokratiepädagogik hat seinen Sitz im Dreiländereck auf belgischer Seite in Eupen. Am Institut für Institut für Demokratiepädagogik arbeiten wir im Bereich der Förderung demokratischer Kompetenzen. Unsere Funktion bzw. Arbeit ist mit der einer Landeszentrale für politische Bildung vergleichbar.
Wir sind ab sofort auf der Suche nach engagierten, zuverlässigen und flexiblen Praktikant*innen, die im Rahmen des Studiums ein Pflichtpraktikum absolvieren müssen und vorübergehend unser Team verstärken wollen.

Nach monatelanger Vorbereitung, inklusive der Erarbeitung von Unterrichtsmaterialien für Lehrerpersonen, fand am 20. März 2024 die Podiumsdiskussion zu den diesjährigen Europawahlen am 9. Juni 2024 statt. Rund 350 Jugendliche im Alter von 16 Jahren, die dieses Jahr zum ersten Mal bei den Europawahlen wählen dürfen, kamen mit ihren Lehrpersonen in die Räumlichkeiten von Eastbelgica in Eupen, um sich mit den sechs Spitzenkandidat*innen von SP, PFF, Ecolo, ProDG, CSP und Vivant zu Europa (in dieser Reihenfolge auch auf dem Foto zu sehen) auseinanderzusetzen.

Heute und am vergangenen Dienstag haben sich einige der Teilnehmenden der ersten drei Speak Up! Tagungen getroffen, um sich über ihre Ideen und Beiträge für das zweite Speak Up! Buch auszutauschen. Gemeinsam mit Menschen aus der ostbelgischen Zivilgesellschaft werden sie in grenz- und disziplinenübergreifenden Arbeitsgruppen verschiedene Aspekte von Fake News und Hate Speech bearbeiten. Dabei können alle auf Kenntnisse und Erfahrungen aus ihrem beruflichen, privaten und ehrenamtlichen Alltag zurückgreifen.

Mit Besorgnis haben wir daher beobachtet, dass es derzeit vermehrt zu oftmals anonymen Schlagabtauschen kommt, die insbesondere in den Kommentarspalten von Sozialen Medien und einschlägigen Internetportalen stattfinden. Im Fokus steht dabei nicht die Sachebene, sondern der emotional geladene Angriff auf Personen und deren Familien.

Vor dem Hintergrund des (ost)belgischen Superwahljahrs wollten sich die Mitglieder darüber informieren, welche medialen und technischen Möglichkeiten der Medien- und Meinungsbeeinflussung es geben kann.

Auf Instagram hat Institut für Demokratiepädagogik Referentin Sabrina Kirschner, die die Vernetzungsstelle Speak up leitet, über einen Workhop berichtet, den sie Ende des vergangenen Jahres entwickelt und erstmals in Frankfurt am Main durchgeführt hat. Dabei ging es um ein Thema, das derzeit aktueller den je ist: den Rechtsruck in Europa.

In dieser Woche sind Sabrina Kirschner, die die Vernetzungsstelle Speak Up! leitet und Dr. Tomke Lask, Leiterin des IDP in Bielefeld gewesen. Beim dortigen Transcript