Netzwerk

Die Vernetzungsstelle Speak Up!, die im Juni 2022 aus dem Speak Up! Bündnis hervorgegangen ist, schafft einerseits Kontinuitäten zum Bündnis, indem sie bestehende Formate optimiert. Anderseits setzt sie neue Impulse, indem sie zeitnah themenspezifische Angebote zu aktuellen gesellschafts-politischen Debatten schafft. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Menschen und Organisationen, die die Vernetzungsstelle unterstützen, ist dies viel einfacher möglich. Gerne stellen wir auf Anfrage Kontakt zu unserem Netzwerk her, das derzeit Institutionen und Personen aus Belgien und Deutschland umfasst.

Institutionen

Gründungsmitglieder des Bündnisses

Fake News und Hate Speech sind insbesondere in den vergangenen Jahren in den Fokus gesellschafts-politischer Debatten geraten, weil immer mehr Menschen in ihrem Alltag mit den beiden Phänomenen konfrontiert sind. Dies ist auch in Ostbelgien der Fall. Verschiedene Akteur*innen der ostbelgischen Zivilgesellschaft haben sich deshalb im Spätsommer 2020 im Bündnis Speak up! zusammengeschlossen, um ein Zeichen gegen Fake News und Hetze im Internet zu setzen. Zu den Gründungsmitgliedern des Bündnisses gehörten neben dem dem Institut für Demokratiepädagogik der Autonomen Hochschule auch das Medienzentrum – Zentrum für Medienkompetenz, Kaleido – Zentrum für gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, Wegweiser Ostbelgien. Diese unterstützen auch weiterhin die Arbeit von Speak Up!, das im Juni 2022 zur Vernetzungsstelle wurde.

seit der 1. Tagung mit Speak Up! verbunden

Im Oktober 2021 fand die erste Speak Up! Tagung statt. Rund 60 Menschen aus (Ost-)Belgien, Bulgarien, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Luxemburg und Nigeria trafen sich in Eupen, um einerseits einerseits ihre Forschungsergebnisse und Projekte vorstellen und andererseits gemeinsam mit Vertreter*innen der ostbelgischen
Zivilgesellschaft innovative Konzepte zum Umgang mit Fake News und Hate
Speech erarbeiten. Mit einigen der teilnehmenden Institutionen besteht weiterhin Kontakt, erste gemeinsame Projekte sind angelaufen.

Baden-Württemberg, DE

Seit der Speak Up! Tagung mit dem Netzwerk verbunden, weil wir den Mehrwert sehen uns im Austausch mit den Kolleg:innen aus Ostbelgien und vor allem der hohen Diversität des bisherigen Netzwerks als Fachstelle weiterzuentwickeln und die Freundschaft zwischen Baden-Württemberg und Ostbelgien zu pflegen. Wir freuen uns daher die Vernetzungsstelle jetzt noch aktiver begleiten zu dürfen.

 

Ostbelgien, BE

seit dem offenen Brief mit Speak Up! verbunden

Ende 2021 fanden in Ostbelgien gleich zwei feige Anschläge auf Politiker statt. Das Speak  Up! Bündnis wollte dazu nicht schweigen und solidarisierte sich mit den den beiden betroffenen Poltikern, dem ostbelgischen Ministerpräsidenten Paasch und dem Europaabgeordneten Arimont durch einen offenen Brief und eine Solidarisierungserklärung, die zusammen von mehr als 200 Einzelpersonen aus Ostbelgien und dem angrenzenden Ausland und vielen Institutionen der ostbelgischen Zivilgesellschaft unterschrieben wurden.

 

OffenerBrief

seit 2022 mit Speak Up! verbunden

Nordrhein-Westfalen, DE

Die Stadtbibliothek Aachen ist ein demokratischer Ort. Die Vermittlung von Wissen und die Fähigkeit, Fake News zu erkennen ist eine ihrer Aufgaben. Mit dem Planspiel „Die Fake Hunter“ oder im Rahmen von „dubisthiergegenhass.de“ kann anhand von Online-Simulationen erprobt werden, Fake News zu erkennen oder Gegenreden in sozialen Medien effektiv einzusetzen.

Personen

aus den Gründungsorganisationen des Bündnisses

Bei den Gründungsmigliedern des Speak Up! Bündnisses, zu denen u.a. das Institut für Demokratiepädagogik, das Medienzentrum – Zentrum für Medienkompetenz, Kaleido – Zentrum für gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie Wegweiser Ostbelgie zählen, arbeiten engagierte Menschen, denen die Speak Up! Thematik am Herzen liegt. Auch sie unterstützen die Arbeit der Vernetzungsstelle.

Speak up! Echt jetzt?!
Tomke LASK

Ich schließe mich der Vernetzungsstelle Speak Up! an, weil es mir ein Anliegen ist, mich mit Menschen zu verbinden, die Fake News und Hate Speech Aufklärung und kritisches Hinterfragen entgegenstellen. Es ist gut, sich in einer Gemeinschaft zu wissen, die dafür kämpft, rechtliche Wege und gesellschaftspolitische Mittel zu finden, um einen offenen Dialog und zivilisierten Umgang miteinander und damit demokratische Alltagskultur zu fördern.

Sabrina KIRSCHNER

Fake News und Hate Speech sind Themen, die leider immer mehr Menschen betreffen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir nicht länger schweigend zusehen, wenn Fake News verbreitet weden oder unsere Mitbürger*innen Opfer von Diskriminierung werden. Speak Up! trägt dazu bei, immer mehr Menschen für die Thematik zu sensibiliseren und gemeinsam zu überlegen, wie wir im Alltag Fake News und Hate Speech entgegentreten können.

seit der 1. Tagung mit Speak Up! verbunden

Im Oktober 2021 fand die erste Speak Up! Tagung statt. Rund 60 Menschen aus (Ost-)Belgien, Bulgarien, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Luxemburg und Nigeria trafen sich in Eupen, um einerseits einerseits ihre Forschungsergebnisse und Projekte vorstellen und andererseits gemeinsam mit Vertreter*innen der ostbelgischen
Zivilgesellschaft innovative Konzepte zum Umgang mit Fake News und Hate
Speech erarbeiten. Mit vielen der Teilnehmenden besteht weiterhin Kontakt, erste gemeinsame Projekte sind angelaufen

Speak up! Fakten fecheckt?
Rita BERTEMES

Fake News und Hate Speech sind die Schattenseiten der ansonsten meist positiven Errungenschaften des digitalen Zeitalters. Umso wichtiger ist es, diese Schattenseiten mit allen Mitteln zu bekämpfen: durch Zivilcourage, rechtliche Verfolgung, Information und Aufklärung. Als ehemalige Leiterin des Medienzentrums war es selbstverständlich, dem Bündnis beizutreten, denn das Medienzentrum steht für Medienkompetenzvermittlung. Als Privatperson, in neuer Funktion, werde ich auch weiterhin aktiv bleiben. Eine Herzensangelegenheit!

Mathieu COQUELIN

Seit der Speak Up! Tagung mit dem Netzwerk verbunden, weil es selten Fachformate gab, in denen Diversity Mainstreaming größer geschrieben wurde. Und der Pandemie und dem Krieg zum Trotz sind bereits jetzt grenzübergreifende Kooperationen entstanden, über die ich sehr dankbar bin.

Nicole DEPALMENAER

Hate Speech und Fake News sind gesellschaftliche Probleme, die einer fach- und bereichsübergreifenden Antwort bedürfen. Die Vernetzung von Organisationen der Zivilgesellschaft, engagierten Personen und staatlichen Akteuren, sowie Forschungseinrichtungen, spielt hierbei eine entscheidende Rolle für die gesamtgesellschaftliche Sensibilisierung im Umgang mit Informationen und dem menschlichen Miteinander in der digitalen Welt. Gerne beteilige ich mich als Politikwissenschaftlerin und engagierte Bürgerin weiterhin für Speak Up!

Speak up! Ich bin anderer Meinung
Maximilian KRETER

Speak Up! habe ich bei der ersten Tagung in Eupen kennengelernt, bei der ich einen Vortrag zur literarischen Verarbeitung der Coronapandemie in recht(sextrem)er Musik gehalten habe, deren Kern Fake News und Hate Speech sind. Mich überzeugt vor allem der feld- und länderübergreifende, vor allem aber der pragmatische Ansatz bei dem jeder seine spezifischen Kenntnisse einbringen und vom Wissen der andere Partner profitiert. Ich unterstütze Speak Up! gerne mit meinen Erfahrungen aus der Wissenschaftskommunikation aus dem Bereich der Forschung zum Rechtsextremismus.

Teresa A. WINDERL

Vom Speak Up! Projekt konnte ich mir im Rahmen der gleichnamigen Tagung im Kloster Heidberg im Oktober 2021 ein erstes Bild machen. Dort beleuchtete ich in einem Vortrag über mein Dissertationsprojekt die Auswirkungen von Fake News und Hate Speech in historischem Kontext. Ich freue mich, dass ich danach mit der Leitung der AG Presse & (Soziale) Medien betraut wurde, wo ich gerne meine langjährige Erfahrung als Journalistin und Content Creator einbringe. Gerne unterstütze ich Speak Up!, da die Thematik für meine Arbeit u. a. als Referentin in der Erwachsenenbildung praktische Relevanz hat.

seit dem offenen Brief mit Speak Up! verbunden

Ende 2021 fanden in Ostbelgien gleich zwei feige Anschläge auf Politiker statt. Das Speak  Up! Bündnis wollte dazu nicht schweigen und solidarisierte sich mit den den beiden betroffenen Poltikern, dem ostbelgischen Ministerpräsidenten Paasch und dem Europaabgeordneten Arimont durch einen offenen Brief und eine Solidarisierungserklärung, die zusammen von mehr als 200 Einzelpersonen aus Ostbelgien und dem angrenzenden Ausland und vielen Institutionen der ostbelgischen Zivilgesellschaft unterschrieben wurden. Infolgedessen engagierten sich einige der Unterzeichnenden auch bei Speak Up!, in dem sie sich beispielsweise in die Arbeitsgruppen einbrachten, die sich auf der Tagung konstitutiert hatten.

 

OffenerBrief

seit 2022 mit Speak Up! verbunden

Anne LOHE

Lebenslanges Lernen erweitert den Horizont. Im Rahmen meiner Tätigkeit als Ansprechpartnerin für Auskünfte von Schülerinnen und Schülern und erwachsenen Besuchern in der Stadtbibliothek Aachen unterstütze ich die Vernetzungsstelle „Speak Up!“. Durch den Erfahrungsaustausch, durch das Kennenlernen verschiedenster Methoden, bin ich hoch motiviert, diese elementaren Informationen weiterzugeben. Eine spannende und wichtige Aufgabe, auf die ich mich sehr freue.

Sie möchten ebenfalls die Vernetzungsstelle Speak Up! unterstützen? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Letzte Aktualisierung: 15.06.2022