Und auch der dritte Tag der Erasmus+ Sommerakademie (S)innfluence your World ist wie im Fluge vergangen. Als Musikrichtung stand Rock auf dem Programm,  als Gefühl Wut und die Themen Extremismus und Gewalt.  Wie an den anderen Tagen standen am Morgen ein kurzes Warm-up auf dem Programm. Heute konnten sich die Teilnehmenden beim Bühnenkampf mit Jörg austoben. Den Morgen verbrachten die Jugendlichen wiederum in ihren Workshopgruppen, um über die Gefühle und Themen zu reflektieren und dies in die Arbeit an ihren Stücken einfließen zu lassen.

Nach der Mittagspause hatten wir den Psychologen Anton Vereshchagin zu Gast, der seit einigen Jahren bei Wegweiser Ostbelgien als Referent für Radikalismusprävention arbeitet. In seinem interaktiven Vortrag verband Anton Überblickswissen über Terrorismus, Extremismus, Radikalismus, Salafismus, Radikalisierung mit Beispielen aus der Musikszene, indem er mit den Erasmus+-Teilnehmer*innen verschiedene Videoclips analysierte. Anschließend gab es für die Jugendlichen und ihre Dozierenden eine kurze Verschnaufpause, ehe es zum Abendessen ging. Wie an jedem Abend kam danach die ganze Projektgruppe zusammen, um das am Tag Erlebte zu reflektieren und die erarbeiteten Stücke den anderen Teilnehmenden zu präsentieren.

Die Tanztruppe unter Leitung von Anne-Lore Baekeland machte heute den Anfang und präsentierte den Beginn ihrer Choreographie. Zwei der jungen Tänzerinnen präsentierten zudem ein selbst entwickeltes Solo. Danach hatte die Musik-& Gesangsgruppe unter Leitung von Marie Pack, Nils Eikmeier und Patrick Theil ihren Auftritt mit einer eigens komponierten Version des The Cranberries-Klassikers Zombie. Die Theatergruppe unter Leitung von Jörg Lentzen knüpfte wiederum an die Stücke der Vortage an und erlaubte spannende Einblicke in das Alltagsleben der Clique zwischen Wut und Enttäuschung. Eigentlich hätten die Jugendlichen nach den Präsentationen Freizeit gehabt, entschieden sich jedoch für eine spontane Jam-Session, dieses Mal sogar gemeinsam mit den Musiker*innen aus der Tanztruppe.