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EPALE
Epale Wien
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Am Mittwoch, den 14. Juni 2023 fand in der Wiener Urania die EPALE und Erasmus+ Konferenz “Fakt oder Fiktion? Vermittlung kritischer Medienkompetenz in der Erwachsenenbildung” statt. Eine Tagung, die – so betonten die Organisator*innen in ihrer Ausschreibung – ein akutes gesellschaftliches Thema adressierte:

„‚Fake News‘, Filterblasen, Hasspostings und technisch generierte Meinungsmache aber auch der Einsatz künstlicher Intelligenz (AI) in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und nicht zuletzt der Bildung erfordern eine kritische Auseinandersetzung mit den Phänomenen der Digitalität. Der Erwerb kritischer Medienkompetenz ist dabei von zentraler Bedeutung. Es stellt sich daher die Frage, welche Fähigkeiten darunter verstanden werden und wie die Erwachsenenbildung auf diese gesellschaftliche Herausforderung reagiert. Welchen Anspruch verfolgt die Erwachsenenbildung in Bezug auf die Begleitung der digitalen Transformation? Wie wird sie diesem Anspruch gerecht? Wie wird kritische Medienkompetenz in einzelnen Bereichen der Erwachsenenbildung gefördert?“ 

Für die Tagung, die vom OeAD veranstaltet wurde, konnten sich interessierte Menschen aus Österreich und dem angrenzenden Ausland kostenfrei registrieren. Es erwartete sie ein bunter Strauß an Input, Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten.

Nach einer Begrüßung stand ein erster kurzer Input mit Carin Dániel Ramírez-Schiller vom OeAD an, die über „EPALE & ERASMUS+ Erwachsenenbildung: aktuelle Entwicklungen“ referierte, ehe dann die Keynotes folgten. Matthias Rohs von der TU Kaiserslautern sprach zu „Der Wert der Kritik. Medienkritik als Ziel von Erwachsenenbildung“. Nach einer kurzen Pause, die zum ersten Netzwerken genutzt werden konnte, folgte Helmut Peissl von COMMIT mit einem Vortrag zu „Kritische Medienkompetenz – von Konzepten zur Praxis“. Bevor es eine etwas längere Pause gab, wurden die Ideen- und Networkingpools vorgestellt. In diesen sollten die Teilnehmenden am Mittag Projekte kennenlernen, Methoden erleben, neue Perspektiven gewinnen, diese reflektieren und sich vernetzen. Insgesamt wurden fünf Ideen- und Networkingpools in zwei Schienen angeboten.

In der ersten Schiene referierte  Petra Hauser von der Akademie für politische Bildung und demokratiefördernde Maßnahmen Linz zum Thema „Kritisches Denken – Eine wichtige Kompetenz zum besseren Verständnis von Medieninhalten und differenzierter Meinungsbildung. Ausgewählte Beispiele: Erasmus+ PACT – Political Activism & Critical Thinking“, Lydia Rössler vom Verein Projekt Integrationshaus bot einen Pool zum Thema “ Kritische Medienkompetenz und Deutsch als Zweitsprache: Von „advocacy“ zu „empowerment“ – Beispiele aus Projekten des Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 der AK Wien“ an.

Und auch Ostbelgien – wo EPALE sehr aktiv ist 👋 Chantal Pierlot – war mit Sabrina Kirschner, Referentin für Medienpädagogik am Institut für Demokratiepädagogik und Leiterin der Vernetzungsstelle Speak Up! und einem Ideen- und Networkingpool zum Thema “Vermittlung kritischer Medien- und Informationskompetenz in informellen Bildungskontexten: Das Beispiel der ‘Speak Up! Tagung’ aus Ostbelgien” vertreten. Sabrina hat dabei den Teilnehmer*innen die bisherigen Speak Up! Tagungen und damit verbundene Formate als ein best practice vorgestellt und einen Ausblick auf die dritte Speak Up! Tagung und das neue Format des Speak Up! Labs für junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren gegeben.

In der zweiten Schiene waren Lara Kierot vom Demokratiezentrum Wien mit einem Vortrag zu „Digital Citizenship – Politische Bildung und kritische Medienkompetenz im digitalen Zeitalter“ vertreten, Sabrina konnte am Workshop von Romy Ruppert von Radio ARA aus Luxembourg teilnehmen, die einen kurzweiligen und praxisnahen Input zum Thema “ Erasmus+ MILES – Vermittlung von Media & Information Literacy in Community Medien“ vorbereitet hatte.

Danach blieb dann bei einem Umtrunk genügend Zeit, um sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen. Einen spannenden Anlaufpunkt dabei bildeten auch die Infostände, auf denen die Speaker*innen Informationen zu ihren Organisationen deponieren konnten sowie der Stadt des OeAD, bei dem man in lockerer Atmosphäre mit den Mitarbeiter*innen sowie anderen Teilnehmenden ins Gespräch kam. Erste Kontakte wurden jedenfalls nach Österreich und darüber hinaus geknüpft und schon in dieser Woche findet im grenznahmen Deutschland ein erstes Treffen in Präsenz mit einem der jungen Radiomacher*innen aus Luxemburg statt.

Vielen Dank an die Organisator*innen für eine spannende Tagung, die wichtige Einblicke und gute Vernetzungsmöglichkeiten geboten hat!

Fotonachweise: 1 – OeAD, 2 – Sabrina Kirschner – alle anderen: OeAD – Agentur für Bildung und Internationalisierung /APA-Fotoservice/Hörmandinger

Digital Open Space | Krieg! Was nun?




Am Donnerstag, dem 31. März 2022 war es soweit, der von der Fachstelle Extremismusdistanzierung initiierte Digital Open Space zum Thema „Krieg! Was nun?“ fand statt.
Nach der Begrüßung durch Lars Schoppe, dem Vorsitenden der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V. folgte ein kurzes Warm Up im Plenum, bei dem die Teilnehmer*innen per Mentimeter ihre Erwartungen formulieren konnten. Anschließend stellten die Vertreter*innen der organisierenden Institutionen*innen ihre Arbeit und sich vor.  Die Fachstelle Extremismusdistanzierung war überaus zahlreich mit den Referent*innen Karim Saleh, Julian Salzmann und Derya Şahan vertreten (Grüße ins Ländle an Mathieu Coquelin, der heute leider passen musste). Für die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg war Felix Steinbrenner vor Ort, Mobirex – Monitoring/Bildung/Information war mit Heval Demirdöğen vertreten und das Institut für Demokratiepädagogik mit Sabrina Kirschner, die für medienpädagogische Angebote verantwortlich ist und das Speak up Bündnis koordiniert.Nach der kurzen Vorstellungsrunde ging es dann in drei Open Spaces: Mit Heval Demirdöğen diskutierten die Teilnehmenden über ‚Betroffenheitsdimensionen und soziale Konflikte‘, bei Felix Steinbrenner ging es um ‚politische Diskurskompetenz‘ und bei Sabrina Kirschner um ‚Medien- und Informationskompetenz (inkl. Fake News)‘.Der Austausch in den drei Räumen war leider viel zu kurz, da seitens aller Teilnehmenden großes Interesse bestand, sich über Herausforderungen und aktuelle Bedarfe auszutauschen, gerade vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine. Nach der intensiven Austauschphase kamen die Teilnehmenden im Plenum zusammen, um die Diskussionsergebnisse vorzustellen.
Die abschließenden Mentimeter-Umfragen haben verdeutlicht, dass das Format sehr wichtig war.
Beim Debriefing zeigte sich, dass es nun wichtig ist, neue Formate zu entwickeln, die sich an den Bedarfen der Teilnehmenden orientieren.

Veranstaltungen

Irgendwas mit ‚Soziale Medien‘….

Ein praxisnaher Workshop für alle, die beruflich oder ehrenamtlich in VoGs oder bildungsnahen Einrichtungen Soziale Medien betreuen bzw. nutzen (müssen)

Am Institut für Institut für Demokratiepädagogik arbeiten wir im Bereich politische (Medien-)Bildung an der Förderung verschiedener Kompetenzen.
Dazu gehört auch der sichere und bewusste Umgang mit sozialen Medien, die in unserem Berufsalltag oder im Ehrenamt eine immer wichtige Rolle spielen. Daher haben wir nun ein neues Format entwickelt, bei dem wir auf eure Bedürfnisse eingehen wollen.

Ihr kümmert euch in eurer Schule, in eurer VoG oder in eurem Verein um soziale Medien und euch brennen einige Fragen unter den Nägeln?
Ihr wollt euch mit anderen Menschen austauschen, die sich ebenfalls um soziale Medien kümmern (müssen)?

Dann kommt zu unserem kostenfreien Workshop!

Der Workshop findet am Mittwoch, den 26. Juni 2024 zwischen 10 und 15 Uhr in Eupen in Präsenz statt, damit wir gemeinsam Dinge ausprobieren und in kleinen Gruppen testen können.

Es wird zwischendurch eine Mittagspause geben (auf eigene Kosten).
Den genauen Ort teilen wir euch bei eurer Anmeldung mit.

Für alle Teilnehmenden gibt es eine Teilnahmebestätigung.

Mögliche Inhalte sind z. B.:

  • Soziale Medien in der Praxis: Wie nutze ich Instagram, Facebook, LinkedIn usw., um über die eigene Arbeit zu berichten?
  • Wie gestalte ich Posts, wenn ich gemeinsam mit Organisationen etwas geplant oder durchgeführt habe?
  • Wie kann ich Collab-Posts, Tags und Hashtags gezielt für die eigene Reichweite nutzen?
  • Was mache ich mit Trolls und Accounts, die Fake News verbreiten?
  • Welche rechtlichen Dinge muss ich beachten, wenn ich Fotos poste, insbesondere mit Menschen drauf?
  • Was ist politische (Medien-)Bildung und warum ist sie auch bei der Nutzung von Sozialen Medien im Berufsalltag wichtig?
  • Wie entwickele ich einen Plan dafür, was ich wann und wo bzw. mit wem poste?

Doch welche Themen interessieren euch?
Lasst es uns gerne wissen!

Anmeldung

Bitte meldet euch bis zum Freitag, den 14. Juni 2024 bei
Sabrina Kirschner unter kirschner[at]idp-dg.be an und teilt mit, welche Themen euch besonders interessieren!

Rückfragen könnt Ihr auch unter dieser Adresse stellen!

Sollte es mehr Interessierte als Plätze geben, bieten wir gerne einen zweiten Workshop an.