Überprüfe die Fakten, bevor du etwas teilst!

Speak up - Kampagne

Ein Bündnis von mehreren ostbelgischen Organisationen hat eine Kampagne gegen Fake News, Verschwörungsmythen und Hetze im Netz gestartet. Auch der belgische Rundfunk beteiligt sich an dieser Kampagne. Hier ein Beitrag mit einem Interview zweier Bündnispartner:

https://brf.be/regional/1446642/


Wir machen mit!

Das Institut für Demokratiepädagogik beteiligt sich an der Facebook-Kampagne gegen Fake News, Verschwörung und Hetze im Netz. Einfach die Buttons herunterladen und in den Kommentarspalten im Netz wieder hochladen.

Hierfür haben wir eine neue Rubrik "Speak up" erstellt, auf der ihr Faktenfinder, Informationen über Corona, Unterrichtsmaterial und vieles mehr findet!

 

 


Kampagne der Jugendinfozentren über COVID19

COVID-19: Bevor du egal was glaubst, informiere dich!

Die Jugendinfozentren helfen dir, Fake News zu erkennen! In Belgien herrscht Alarmstufe 4 mit strengen Sicherheitsmaßnahmen und eines fällt immer mehr auf: Mit der Flut an Informationen steigt auch die Verwirrung in der Bevölkerung. Diese Unsicherheit macht sich besonders bei Jugendlichen bemerkbar, da sie in dieser beispiellosen Krise nicht mehr zwischen richtigen und falschen Informationen unterscheiden können.

Aus diesem Grund starten die Jugendinformationszentren eine Kommunikationskampagne. Diese richtet sich in erster Linie an Jugendliche mit dem Ziel, den Vorurteilen und Stereotypen entgegenzuwirken. Wer hat in den letzten Monaten nicht von den unzähligen Behauptungen oder Fake News rund um das Thema Corona gehört oder gelesen?

“Nur ältere Personen sind von Covid betroffen“, „Ich bin kerngesund, also bin ich keiner Gefahr ausgesetzt“, „Wenn ich keine Symptome habe bin ich auch nicht angsteckend“, usw.

Natürlich sind all diese Informationen zurzeit noch nicht wissenschaftlich belegt, doch dennoch scheinen sie unser alltägliches Verhalten zu beeinflussen und erschweren vor allen Dingen den Beitrag eines jeden einzelnen im Kampf gegen die Corona-Pandemie.

Mit dieser Kommunikationskampagne möchte unser Netz der Jugendinformationszentren Infor Jeunes, zu denen auch der Infotreff und das JIZ gehören, einen Beitrag zur Entwicklung des kritischen Denkens der Jugendlichen leisten. Wir möchten ihnen Informationen liefern, sodass die Jugendlichen sich einerseits selbst ihre Meinung bilden und andererseits ihr Umfeld besser verstehen können.

Bei Fragen zum Thema Covid 19 kontaktiert das Infotreff Eupen

oder das Jugendinfozentrum in St. Vith


Webinar Val'heureux 22.11. um 10:00

Der Vortrag wird über die Plattform YouTube gestreamt. Hier findest du den entsprechenden Link: https://youtu.be/Outed5xBG6g.

Referent ist Jean-Yves Buron. Er ist Mitbegründer der Regionalwährung Val’heureux. Diese Regionalwährung ist in 70 Städten und Dörfern im Raum Lüttich, Verviers und im Herver Land zu finden.

Im Anschluss an seinen Vortrag wird Virginie Lardinois von der Agentur für Ländliche Entwicklung Lontzen-Bleyberg-Welkenraedt aus der Perspektive der Gemeindepolitik referieren.

Organisiert wird der Vortrag vom Netzwerk für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Die Verbraucherschutzzentrale ist Mitglied der Arbeitsgruppe im BNE-Netzwerk.

Angesichts der Sicherheitsmaßnahmen rund um die Coronavirus-Pandemie findet dieser Vortrag mit anschließender Diskussion in Form eines Webinars statt (Dauer: ca. 90 Minuten).


Erasmus+ Projekt "Musik und Politik" Oktober 2020 - Juni 2023

Im Oktober startet das Institut für Demokratiepädagogik, gemeinsam mit dem luxemburgischen Zentrum fir politesch Bildung und der Deutschen Kinder und Jugendstiftung, ein dreijähriges Erasmus+ Projekt mit dem Titel "Musik und Politik".

Das Projekt möchte pro-aktiv auf das positive Potential von Musik bei politischer Bildung hinweisen und möchte ein Programm erarbeiten, dass es Leitern von Jugendorganisationen aller Art, Lehrpersonen im schulischen aber auch außerschulischen Kontext in den Bereichen Musik, Sprache, Tanz und Theater ermöglicht diese Aspekte systematisch in das Erlernen demokratischer Kultur mitaufzunehmen.

Ziel für die Jugendlichen in jedem teilnehmenden Land soll es sein ein Gesamtwerk zu erstellen, das auf den unterschiedlichsten Ausdrucksmöglichkeiten von Musik, Theater, Tanz und Sprache, basiert. Die in den Workshops erarbeiteten Stilmittel, die zur Manipulation von Denkprozessen genutzt werden, sollen die Grundlage für diese kreative Umsetzung darstellen. Durch diesen Arbeitsprozess sollen sie selbst, aber auch diejenigen, die dieses Werk hören und sehen werden, auf die Prinzipien der Propaganda und der Manipulation im musischen Bereich aufmerksam gemacht werden und in der Lage sein, ihre eigene Konzeption argumentiert darstellen zu können. Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung einer Weiterbildung für Lehrpersonen, Jugendarbeiter und Musiklehrer, die auf den Erfahrungen der Workshops beruhen. Ein Dokumentarfilm zum Thema soll ebenfalls als didaktisches Material entwickelt werden.

Es werden zwei Akademien von jeweils 5 Tagen organisiert, an denen die Jugendlichen mit Referenten aus Musik, Tanz, Theater und Kommunikation die fünf Grundgefühle (Freude, Wut, Angst, Ekel, Trauer) gemeinsam erarbeiten und ihre Gedanken kreativ umsetzen. Während der zweiten Akademie wird das in der Sommerakademie erarbeitete Projekt von den Jugendlichen zusammen mit den Referenten für die Aufführung fertiggestellt. Das Endergebnis dieser Arbeit wird bei den anschließenden "Aktionstagen politische Bildung" aufgeführt und das Thema dann öffentlich debattiert.


Podiumsdiskussionen: Ein Weg politischer Bildung für junge Erwachsene?

Wie lernt man Politik zu verstehen? Wie kann man politische Teilhabe erfahren? Wie bekommen junge Erwachsene einen Zugang zu Politikern und ihrer Arbeit? Das sind ein paar der Fragen, die sich ein Konsortium aus Ostbelgien im letzten Jahr gestellt haben. Sie haben sich für das Format der Podiumsdiskussionen entschieden, hier ein Erfahrungsbericht: https://epale.ec.europa.eu/de/node/153707