Arbeitsgruppe politische Bildung in der Großregion trifft Ministerpräsident Oliver Paasch am 1. Juli 21 in Eupen

Die Leiterrunde der AG Politische Bildung in der Großregion: Richard Stock (Leiter des Centre européen Robert Schuman - CERS, Frankreich) Bernhard Kukatzki (Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Deutschland), Tomke Lask (Leiterin, Institut für Demokratiepädagogik, Belgien) Marc Schoentgen (Direktor des Zentrum fir politesch Bildung, Luxemburg) | Foto: Sabrina Kirschner

 

 

Am 1. Juli  fand das diesjährige Treffen der Arbeitsgruppe Politische Bildung in der Großregion in Eupen statt. Erstmals konnten wir in unseren neuen Räumen im Institut für Demokratiepädagogik - natürlich unter Beachtung der derzeitigen Covid-Hygieneregelungen - Gäste begrüßen.

Am ganztätigen Treffen nahmen Richard Stock (Leiter des Centre européen Robert Schuman - CERS, Frankreich), Bernhard Kukatzki (Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Deutschland), Marc Schoentgen (Direktor des Zentrum fir politesch Bildung, Luxemburg) sowie Tomke Lask (Leiterin, Institut für Demokratiepädagogik, Belgien) und Sabrina Kirschner (Referentin am Institut für Demokratiepädagogik, Belgien) teil.

Nach einer Austauschrunde zu Neuigkeiten aus den Mitgliedsinstitutionen stand ein Besuch beim Ministerpräsidenten der DG, MP Oliver Paasch, an, bei dem die Gäste aus Deutschland, Luxemburg und Frankreich während eines Gesprächs über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion aktuelle Publikationen überreichen konnten.

 

Nächster Stopp war ein typisch belgisches Mittagessen mit Bouletten und Fritten, bei dem die morgendlichen Gespräche vertieft wurden. Anschließend ging es in das Museum Vieille Montagne nach Kelmis, wo wir spannende Einblicke in die Geschichte der Grenzregion erhielten.

 

Tomke Lask freute sich über den Besuch aus unseren Nachbarstaaten: „Es war sehr schön, sich nach über einem Jahr virtueller Treffen wiederzusehen und sich, ohne, dass einem die die nächste online-Sitzung im Nacken sitzt, auszutauschen. Da ist man gleich noch viel kreativer!"


(S)INNFLUENCE YOUR WORLD

Das Institut für Demokratiepädagogik veranstaltet zusammen mit dem Luxemburger Zentrum fir politesch Bildung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung das Erasmus+ Projekt "(S)innfluence your World - Mit Musik und Kultur Grenzen überwinden".

Musik-, tanz- und theaterbegeisterte Jugendliche ab 14 Jahren, die in Ostbelgien, Deutschland oder Luxemburg leben, können sich für eine Teilnahme am Projekt bewerben. Das erste gemeinsame Projekttreffen soll vom 19.-25. Juli 2021 in Worriken (Ostbelgien) stattfinden, die Teilnahme ist für alle 30 ausgewählten Jugendlichen kostenfrei.

Hier geht zum Radiobeitrag des Belgischen Rundfunks.

Hier geht es zum Radiobeitrag von Radio Contact.


Digitales Fest der Nachhaltigkeit 2021

Mehr als 50 Interessierte aus Ostbelgien, der Wallonie und dem angrenzenden Ausland hatten sich für den digitalen Event angemeldet.

Begonnen hat das Fest mit Grußworten von Oliver Paasch, Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft und Céline Tellier, Umweltministerin der Wallonie.

Viele Workshops wurden angeboten: eine Mitarbeiterin von Druwid hat über Lehmbau berichtet, motivierte Lebensmittelretterinnen haben über die Arbeit von Foodsharing Ostbelgien informiert, Norbert Nicoll hat einen Vortrag über Corona, Nachhaltigkeit und den sozialen Wandel gehalten und nicht zuletzt haben zwei engagierte Lehrerinnen des Robert-Schuman-Institut Eupen das Nachhaltigkeitskonzept ihrer Schule vorgestellt.

Weitere Workshops wurden von der Liebellen-Schule, dem Institut für Demokratiepädagogik, dem Patienten Rat & Treff, der BNE-Steuergruppe, dem Naturzentrum Haus Ternell/CRIE Eupen und von Kräuterexpertin Karin Laschet angeboten.

Zum krönenden Abschluss gab es eine Preisverleihung für den Fotowettbewerb, für den DABEI VoG, Druwid, die LiebellenSchule und Felicitas Lang von Natur erleben nachhaltige Preise gesponsort haben.

Hier geht es zur Ansprache von Oliver Paasch, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.

Hier geht es zur Ansprache von Céline Tellier, Umweltministerin der Wallonischen Region.


Überprüfe die Fakten, bevor du etwas teilst!

Speak up - Kampagne

Ein Bündnis von mehreren ostbelgischen Organisationen hat eine Kampagne gegen Fake News, Verschwörungsmythen und Hetze im Netz gestartet. Auch der belgische Rundfunk beteiligt sich an dieser Kampagne. Hier ein Beitrag mit einem Interview zweier Bündnispartner:

https://brf.be/regional/1446642/


Wir machen mit!

Das Institut für Demokratiepädagogik beteiligt sich an der Facebook-Kampagne gegen Fake News, Verschwörung und Hetze im Netz. Einfach die Buttons herunterladen und in den Kommentarspalten im Netz wieder hochladen.

Hierfür haben wir eine neue Rubrik "Speak up" erstellt, auf der ihr Faktenfinder, Informationen über Corona, Unterrichtsmaterial und vieles mehr findet!

 

 


Kampagne der Jugendinfozentren über COVID19

COVID-19: Bevor du egal was glaubst, informiere dich!

Die Jugendinfozentren helfen dir, Fake News zu erkennen! In Belgien herrscht Alarmstufe 4 mit strengen Sicherheitsmaßnahmen und eines fällt immer mehr auf: Mit der Flut an Informationen steigt auch die Verwirrung in der Bevölkerung. Diese Unsicherheit macht sich besonders bei Jugendlichen bemerkbar, da sie in dieser beispiellosen Krise nicht mehr zwischen richtigen und falschen Informationen unterscheiden können.

Aus diesem Grund starten die Jugendinformationszentren eine Kommunikationskampagne. Diese richtet sich in erster Linie an Jugendliche mit dem Ziel, den Vorurteilen und Stereotypen entgegenzuwirken. Wer hat in den letzten Monaten nicht von den unzähligen Behauptungen oder Fake News rund um das Thema Corona gehört oder gelesen?

“Nur ältere Personen sind von Covid betroffen“, „Ich bin kerngesund, also bin ich keiner Gefahr ausgesetzt“, „Wenn ich keine Symptome habe bin ich auch nicht angsteckend“, usw.

Natürlich sind all diese Informationen zurzeit noch nicht wissenschaftlich belegt, doch dennoch scheinen sie unser alltägliches Verhalten zu beeinflussen und erschweren vor allen Dingen den Beitrag eines jeden einzelnen im Kampf gegen die Corona-Pandemie.

Mit dieser Kommunikationskampagne möchte unser Netz der Jugendinformationszentren Infor Jeunes, zu denen auch der Infotreff und das JIZ gehören, einen Beitrag zur Entwicklung des kritischen Denkens der Jugendlichen leisten. Wir möchten ihnen Informationen liefern, sodass die Jugendlichen sich einerseits selbst ihre Meinung bilden und andererseits ihr Umfeld besser verstehen können.

Bei Fragen zum Thema Covid 19 kontaktiert das Infotreff Eupen

oder das Jugendinfozentrum in St. Vith