EINFÜHRUNG IN DEN EUROPÄISCHEN REFERENZRAHMEN FÜR DEMOKRATISCHE KOMPETENZEN

Demokratische Schulen


Demokratie und ihre Institutionen funktionieren nur, wenn auch die Bürger aktiv an einer demokratischen Kultur teilnehmen. Diese soll von Anfang an in der Schule vermittelt werden. Leider hat sich gezeigt, dass das Unterrichten von Staats- und Bürgerkunde nicht ausreicht, um jungen Menschen demokratische Kompetenzen zu vermitteln. Deswegen hat die Bildungskommission des Europarates einen Referenzrahmen geschaffen, der die notwendigen Kompetenzen, Werte, Haltung und Wissen, die man beherrschen sollte, um an demokratischer Kultur teilnehmen zu können, vorstellt.

Das Modell enthält Deskriptoren, die jede aufgeführte Kompetenz konkret auf den Alltag bezogen erklären. Dabei gibt es eine Drei-Stufen-Skala, die wachsendes Beherrschen dieser Kompetenzen anzeigt.

Dieser Referenzrahmen kann in formeller und nicht formeller Bildung angewandt werden und zielt darauf ab, Menschen die notwendigen Werkzeuge mit auf den Weg zu geben, um sich unter Beachtung der Menschenrechte und mit Offenheit dem Anderen gegenüber demokratisch in der Gesellschaft zu engagieren.

Die Weiterbildung will zum einen den europäischen Rahmenplan vorstellen und zum anderen praktische Hinweise geben, wie das Kompetenzmodell in den Unterricht mit einfließen kann. Die Auseinandersetzung mit dem Referenzrahmen und den Deskriptoren ermöglicht eine konkretere Herangehensweise an die neue Verpflichtung der Schulen in Ostbelgien zu mehr Demokratie in schulischen Abläufen. Aber auch im außerschulischen Kontext kann das Modell Anregungen zum Überdenken des Umgangs miteinander in einem beruflichen Kontext geben.

Kursdaten/Uhrzeiten


Mi. 11. Mai 2020 von 08:30-16:30 Uhr

Referent


Tomke Lask & François Letocart

Zielgruppe


KG, PRI, SEK, Multiplikatoren

Anbieter


Institut für Demokratiepädagogik und AHS

Anmeldung


www.ahs-dg.be
(Weiterbildung – Online-Datenbank)

Maximale Anzahl Teilnehmer


20

Hinweis/Bedingung


keine