UAG "DEMOKRATIEPÄDAGOGIK"

Diese Arbeitsgruppe ist eine Unterarbeitsgruppe der Arbeitsgruppe „Bildung und Erziehung“, die aus der institutionellen Kooperation in der Großregion (Gipfel der Exekutive) hervorgegangen ist.

Das Ziel der Unterarbeitsgruppe ist es transversale Lehrinhalte zur Stärkung von demokratischer Kultur an Schulen zu gestalten und zu erproben. Als Grundlage für die Arbeit dient der europäische Referenzrahmen für Demokratiekompetenzen. Es sollen Trainingsmodelle für Schulleiter, Inspektoren und pädagogische BeraterInnen geschaffen werden, aber auch Weiterbildungsmodule für LehrerInnen. Eine Expertengruppe für Demokratiebildung soll gegründet werden, die bei Pilotprojekten mit zu Rat gezogen werden wird.

Europazentrum Robert Schuman (CERS)


Das Europazentrum Robert Schuman (CERS) ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der am 9. Mai 2000 gegründet wurde. Das CERS entwickelt und verbreitet pädagogische Arbeits- und Bildungsmaterialien, die es ermöglichen, die europäische Bürgerschaft über die Geschichte der europäischen Integration, die Errungenschaften der Europäischen Union, deren Herausforderungen und Schwierigkeiten sowie über die Zukunft Europas zu informieren.

Im Rahmen der Bildungsveranstaltungen des Robert Schuman Hauses, einem Museum zu Ehren des Vaters von Europa, trägt das CERS mit über zehn pädagogischen Workshops zur europäischen Bildung von über 6.000 Schülern aus ganz Europa bei.

In Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern, insbesondere mit dem „European Network for Education and Training“ (EUNET) und der „Fédération française des Maisons de l’Europe“ (französischer Verband der Europahäuser), entwickelt das CERS ein umfangreiches europäisches Bildungsangebot: Ausbildung der jungen Generation zu EU-Bürgern, interkulturelle Ausbildungspraktika, deutsch-französische und europäische Berufspraktika, etc. Des Weiteren bietet es Aus- und Fortbildungen für Lehrer an, um Ideen, Anregungen und Hilfestellungen bei der Vermittlung der europäischen Thematik zu geben.

Das CERS unterstützt außerdem Firmen, Gebietskörperschaften und NGOs, vor allem aus der Großregion Saar-Lor-Lux-Rheinland-Pfalz-Wallonien, bei der Umsetzung europäischer Projekte und Ereignisse. Somit fördert es im grenzüberschreitenden, europäischen und internationalen Rahmen die Begegnung und Zusammenarbeit von EU-Bürgern, Vereinen, Gebietskörperschaften und Firmen.

Die Ausarbeitung, Verwirklichung und Verbreitung von didaktischen Arbeitsmaterialien über Europa bilden einen weiteren Aufgabenbereich des CERS.

Das CERS ist eine gemeinnützige Vereinigung und verfolgt keinerlei finanzielle, politische, religiöse oder philosophische Ziele. Es wird finanziell von der Europäischen Union (Europäische Kommission und Europaparlament), vom französischen Außenministerium, vom Conseil général des Départements de la Moselle, der Robert Schuman Stiftung (Paris), des Robert Schuman Vereins und des deutsch-französischen Jugendwerks etc. unterstützt.

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Institut de formation de l'éducation nationale


Das Institut de formation de l’Education nationale (IFEN) ist eine Dienststelle des Ministère de l’Éducation nationale, de l’Enfance et de la Jeunesse.

Es ist der bevorzugte Partner der luxemburgischen Lehrer/-innen und Schuleinrichtungen im Bereich Berufseinstieg und Weiterbildung.

Die Aktivitäten des IFEN fügen sich in eine internationale Dynamik ein mit einer intensiven Zusammenarbeit innerhalb der Großregion (Saar – Lor – Lux – Rheinland-Pfalz – Wallonie – Französische und Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens).

Um den Bedürfnissen vor Ort und den Erwartungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer entgegenzukommen, erarbeitet das IFEN seine jährlichen Programmangebote (Berufseinstieg und Weiterbildung) im Rahmen einer Qualitätsentwicklung und wählt seine Referentinnen und Referenten dementsprechend aus. Weitere Informationen zu den Qualitätskriterien der vom IFC organisierten Weiterbildungen.

Des Weiteren verfügt das IFEN über ein pädagogisches Dokumentationszentrum, dessen Bestand eine Referenz in Luxemburg ist.

Die Struktur und Aufgaben des IFEN sind im Artikel 3 des folgenden Gesetzes definiert: loi du 30 juillet 2015 portant création d’un Institut de formation de l’Education nationale. Unter der Leitung von Camille Peping besteht das Team des IFEN aus 47 Personen.

Seit dem 24. August 2015 ist das IFEN am eduPôle, route de Diekirch, L-7220 Walferdange angesiedelt und verfügt über großzügige und für die Erwachsenenbildung angemessen eingerichtete Räumlichkeiten.

Wir unterstützen Sie gerne auf Ihrem individuellen Lernweg und empfangen Sie in unseren Räumlichkeiten.

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IDP (Institut für Demokratiepädagogik)


Am 16. Januar 2019 wurde das IDP (Institut für Demokratiepädagogik) offiziell als Nachfolgeinstitution für GrenzGeschichteDG ins Leben gerufen. Nach wie vor eine Abteilung an der Autonomen Hochschule in der DG, wendet sich das IDP Fragen der allgemeinen politischen Bildung und der Entwicklung von demokratischer Kultur an Schulen, in der Erwachsenenbildung und in der Jugendarbeit zu. Der vorwiegend historische Blickwinkel von GrenzGeschichteDG erweitert sich daher um einen kritischen Blick auf die Probleme unserer aktuellen Gesellschaft und ihrer Zukunft. Gemäß den Vorgaben der Erziehungspolitik in Ostbelgien entwickelt das Zentrum Ideen und Programme zur Demokratiepädagogik im fächerübergreifenden Unterricht.

SESAM'GR


Ziel des Projektes SESAM’GR ist es, Jugendlichen von klein auf Schlüsselkompetenzen zu vermitteln, die es ermöglichen, in einer attraktiven und wettbewerbsfähigen grenzüberschreitenden Großregion zu leben, sich zu entfalten und zu arbeiten. Um dies zu erreichen, werden die Partner aus Lothringen, dem Saarland, Luxemburg, Rheinland-Pfalz und Belgien die unterschiedlichsten Maßnahmen entwickeln und sie der gesamten Bildungsgemeinschaft zur Verfügung stellen.

Es handelt sich unter anderem um begleitende und stärkende Maßnahmen der mehrsprachigen Ausbildungsverläufe vom Kindergarten bis in die weiterführenden Schulen, Projekte, die die interkulturellen Kompetenzen der Jugendlichen weiterentwickeln zur Förderung einer gemeinsamen Bürgerschaft und schließlich Aktionen, die die zukünftigen Erwerbstätigen auf die beruflichen Perspektiven in der Großregion vorbereiten.

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