POLITISCHE BILDUNG IN DER GROßREGION

Arbeitsgruppe „Politische Bildung in der Großregion“ (AG pB GR)


Diese Arbeitsgruppe trifft sich in regelmäßigen Abständen seit dem 1. Dezember 2017 um sich mit den gemeinsamen gesellschaftspolitischen Herausforderungen und der Weiterentwicklung von zielgruppenspezifischen Vermittlungsformaten auseinanderzusetzen. Der Interregionale Parlamentsrate (IPR) hatte bereits in seiner Sitzung vom 1. Juni 2018 bereit erklärt die Schirmherrschaft für die AG pB GR zu übernehmen. Letztere verabschiedet ihre Statuten dann am 28. März 2019 offiziell im Beisein von Vertretern des IPR im Europa Museum in Schengen.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Arbeitsgruppe im Bereich der politischen Bildung und der Unterstützung von demokratischer Kultur ist bisher einzigartig in Europa.

Die Mitglieder dieser Arbeitsgruppe sind folgende Bildungseinrichtungen:

Europazentrum Robert Schuman (CERS)


Das Europazentrum Robert Schuman (CERS) ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der am 9. Mai 2000 gegründet wurde. Das CERS entwickelt und verbreitet pädagogische Arbeits- und Bildungsmaterialien, die es ermöglichen, die europäische Bürgerschaft über die Geschichte der europäischen Integration, die Errungenschaften der Europäischen Union, deren Herausforderungen und Schwierigkeiten sowie über die Zukunft Europas zu informieren.

Im Rahmen der Bildungsveranstaltungen des Robert Schuman Hauses, einem Museum zu Ehren des Vaters von Europa, trägt das CERS mit über zehn pädagogischen Workshops zur europäischen Bildung von über 6.000 Schülern aus ganz Europa bei.

In Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern, insbesondere mit dem „European Network for Education and Training“ (EUNET) und der „Fédération française des Maisons de l’Europe“ (französischer Verband der Europahäuser), entwickelt das CERS ein umfangreiches europäisches Bildungsangebot: Ausbildung der jungen Generation zu EU-Bürgern, interkulturelle Ausbildungspraktika, deutsch-französische und europäische Berufspraktika, etc. Des Weiteren bietet es Aus- und Fortbildungen für Lehrer an, um Ideen, Anregungen und Hilfestellungen bei der Vermittlung der europäischen Thematik zu geben.

Das CERS unterstützt außerdem Firmen, Gebietskörperschaften und NGOs, vor allem aus der Großregion Saar-Lor-Lux-Rheinland-Pfalz-Wallonien, bei der Umsetzung europäischer Projekte und Ereignisse. Somit fördert es im grenzüberschreitenden, europäischen und internationalen Rahmen die Begegnung und Zusammenarbeit von EU-Bürgern, Vereinen, Gebietskörperschaften und Firmen.

Die Ausarbeitung, Verwirklichung und Verbreitung von didaktischen Arbeitsmaterialien über Europa bilden einen weiteren Aufgabenbereich des CERS.

Das CERS ist eine gemeinnützige Vereinigung und verfolgt keinerlei finanzielle, politische, religiöse oder philosophische Ziele. Es wird finanziell von der Europäischen Union (Europäische Kommission und Europaparlament), vom französischen Außenministerium, vom Conseil général des Départements de la Moselle, der Robert Schuman Stiftung (Paris), des Robert Schuman Vereins und des deutsch-französischen Jugendwerks etc. unterstützt.

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IDP (Institut für Demokratiepädagogik)


Am 16. Januar 2019 wurde das IDP (Institut für Demokratiepädagogik) offiziell als Nachfolgeinstitution für GrenzGeschichteDG ins Leben gerufen. Nach wie vor eine Abteilung an der Autonomen Hochschule in der DG, wendet sich das IDP Fragen der allgemeinen politischen Bildung und der Entwicklung von demokratischer Kultur an Schulen, in der Erwachsenenbildung und in der Jugendarbeit zu. Der vorwiegend historische Blickwinkel von GrenzGeschichteDG erweitert sich daher um einen kritischen Blick auf die Probleme unserer aktuellen Gesellschaft und ihrer Zukunft. Gemäß den Vorgaben der Erziehungspolitik in Ostbelgien entwickelt das Zentrum Ideen und Programme zur Demokratiepädagogik im fächerübergreifenden Unterricht.

Landeszentrale für politische Bildung


Die Landeszentrale für politische Bildung unterstützt die Bildungsarbeit vor allem durch Förderung und Zusammenarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen. Dies vor allem in Form von Projekten und Seminaren, aber auch mit Materialien. Sie berät und führt eigene Veranstaltungen und Fachtagungen zu Themen politischer Bildung durch und gibt eigene Publikationen heraus. Ihre Schriftenausgabe und die Bibliothek stehen allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

Die parteipolitisch neutrale Tätigkeit der LpB wird von einem Kuratorium begleitet. Beraten wird die LpB durch den Landesarbeitsausschuss. Ein ständiger Gedankenaustausch findet mit der Bundeszentrale und den anderen Landeszentralen für politische Bildung statt. Unsere Arbeit findet statt auf Grundlage der

Anordnung der Landesregierung Rheinland-Pfalz v. 13. Dezember 1993,
der Geschäftsordnung der LpB Rheinland-Pfalz,
des Beutelsbacher Konsens und
des Münchner Manifests.

Zentrale Aufgaben der LpB

Schlüsselfunktion

Aufgaben, die nur die Landeszentrale leisten kann; öffentliche Verantwortung der politischen Bildung; öffentliche Förderungs- und Gestaltungsverpflichtung.

Die Landeszentrale ist

Garant für Pluralität, Ausgewogenheit und Qualität der politischen Bildung
Koordinator der politischen Bildung durch Vernetzung aller an der politischen Bildung Beteiligten (Netzwerk politische Bildung)
„Zentrale“ für eine „dezentrale politische Bildung“ im Sinne einer Gemeinschaftsaufgabe aller Beteiligten.
Vorreiterfunktion

Entwicklung, Umsetzung und Evaluierung von Modernisierungselementen
Besetzung neuer Themen und Aufbereitung für die politische Bildung
Bearbeitung auch unpopulärer, aber wichtiger Themen
Thematische Schwerpunktsetzung
Inhaltliche und methodisch-didaktische Weiterentwicklung der politischen Bildung im Hinblick auf neue Aufgaben und sich verändernde Rahmenbedingungen.
„Support“-Funktion

Einbeziehung von anderen Trägern/Anbietern politischer Bildung
Koordination des Netzwerkes für politische Bildung (Vermittlung von Kontakten)
Beratung, Unterstützung und Förderung (finanziell, organisatorisch, ideell) mit dem Ziel einer Stärkung der Professionalisierung, Steigerung von Effektivität und Qualität sowie Sicherung von Pluralität, Vernetzung mit anderen Bereichen wie z.B. schulische und berufliche Bildung, Weiterbildung und Hochschulen.

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Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland


Neue Webseite momentan im Aufbau

Zentrum fir politesch Bildung


Wir sind eine Stiftung und haben zum Ziel, das bürgerschaftliche Engagement zu fördern, indem wir zu einem besseren Verständnis von Politik und Demokratie und der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen beitragen. Wir möchten vor allem junge Menschen stärken und dazu ermutigen, sich am politischen Leben und am öffentlichen Diskurs zu beteiligen .

Wir sind eine von partei- und weltanschaulich gebundenen Organisationen unabhängige Stiftung. Unsere Tätigkeitsfelder umfassen drei Schwerpunkte:

Lernen: Wir erarbeiten pädagogisches Material zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Wir richten uns dabei an Lehrer*innen der Grund- und Sekundarschulen sowie an Erzieher*innen. Darüber hinaus bieten wir Weiterbildungen an zu aktuellen politischen Themen, aber auch zur Methodik und Didaktik der politischen Bildung.

Verstehen: Wir informieren und sensibilisieren. Dies geschieht durch Workshops, Debatten und Konferenzen. Wir geben Publikationen heraus und stellen Bücher in einer Fachbibliothek zur Verfügung.

Teilhaben: Wir organisieren Wettbewerbe und andere Projekte, um das Interesse vor allem junger Menschen an der Politik zu steigern. Um deren Partizipationsmöglichkeiten im Alltag zu verbessern, begleiten wir Schulen und andere Einrichtungen bei der Stärkung demokratischer Strukturen.

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