Mai 1968 und die Musik - 5. und 12. Mai 2020

"Love and Peace, Paris Mai, Liederfest auf Burg Waldeck" - Vortrag von Hans Reul
Von Bob Dylan über Jacques Dutronc bis Franz-Josef Degenhardt, Songs, Chansons und Lieder einer Generation und die Folgen

Musik als zentrales Element verschiedener Kulturen ist ein starker Vektor für Emotionen aller Art. Es kann das Zugehörigkeitsgefühl anregen, zur Verbreitung von Idealen beitragen und sogar ein Gefühl der Revolte hervorrufen. In diesem Sinne kann Musik im weitesten Sinne des Wortes überaus politisch sein.

Hans Reul, bekannter Musikwissenschaftler und BRF-Redakteur, wird am Beispiel von Mai 68‘ versuchen zu zeigen, wie die große musikalische Kreativität dieser Zeit dazu beigetragen hat, die westlichen Gesellschaften tiefgreifend zu verändern.

Am 05. Mai 2020 um 20.00 Uhr – Café Trotinette (Triangel) in Sankt-Vith

Am 12. Mai 2020 um 20.00 Uhr – Alter Schlachthof in Eupen


Marokko 2020 - Alternative Klassenfahrt

Marokko Reise 2020

Unter Begleitung des IDP werden 44 Schülerinnen und Schüler des 5. Jahres des Königlichen Athenäums St.Vith vom 15.-22.03.2020 an einer Reise nach Marokko teilnehmen, in deren Mittelpunkt das Kennenlernen einer anderen Kultur sowie die Offenheit und die Toleranz stehen. Von Marrakesch bis zur Wüste, über Ouarzazate und das Tal der Rosen, wird diese Reise den Jugendlichen einen Überblick über die Vielfältigkeit dieses Landes und seiner Kultur geben.

Um den Schülern Marokko schon im Voraus etwas näherzubringen, haben sie in den letzten Wochen Vorträge im Französischunterricht zu unterschiedlichen Themen über Marokko vorbereitet und dazu jeweils einen kleinen Reiseführer dazu angefertigt.

Am 04.02.2020 wurde für alle Schüler des 5. Jahres ein Toleranztag organisiert. Morgens wurde der Film „Mein Name ist Khan“ gezeigt, in dem es um Islamfeindlichkeit geht. Nachmittags ging es weiter mit unterschiedlichen Animationen. Thema war u.a., welches Bild wir von anderen Kulturen haben und wie wir sie wahrnehmen.

Zum Grenzecho Bericht der Reise in 2019


Arbeitsgruppe politische Bildung - Treffen in Luxemburg am 5. Juli 2019

Treffen der Arbeitsgruppe politische Bildung in der Großregion im Robert Schumann Haus in Luxemburg, am 5. 7.2019. Von rechts nach links: Bernhard Kukatzki, Erik Harms-Immand, Jenny Gross, Michèle Schilt, Marc Schoentgen, Sabine Graf, Tomke LaskVon rechts nach links: Bernhard Kukatzki, Erik Harms-Immand, Jenny Gross, Michèle Schilt, Marc Schoentgen, Sabine Graf, Tomke Lask


Der letzte Jolly Boy - 3. bis 7. Februar 2020 in Ostbelgien

Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar 2020 und des 75. Jahrestages der Befreiung der Länder vom Terror des Nazi-Regimes, hat das Institut für Demokratiepädagogik (IDP) den Film „Der letzte Jolly Boy“ von Hans-Erich Viet nach Ostbelgien gebracht. 

Vom 3. – 7. Februar wird dieser Film in verschiedenen Sekundarschulen mit anschließendem Workshop gezeigt. Im Workshop wird nicht nur auf die geschichtlichen Ereignisse eingegangen, sondern auch kritische Fragen zur heutigen Erinnerungskultur des Einzelnen aber auch der Medien angesprochen. Herrn Schwarzbaum auf den Wegen zu den Orten seiner Vergangenheit und denen seines heutigen Kampfes gegen das Vergessen zu begleiten, erlaubt es dem Zuschauer Anteilnahme an diesem Einzelschicksal zu nehmen und Geschichte und Politik so greifbarer zu machen. 

Für das breite Publikum hat das IDP außerdem zwei öffentliche Vorführungen am 5.02. um 20:00 Uhr im Kino Corso in St. Vith und am 6.02. um 19:30 Uhr im Plenarsaal des Parlaments der DG organisiert.

Internationaler Holocaust-Gedenktag: Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee das KZ Auschwitz-Birkenau. Nur noch 7.000 Gefangene sind am Leben – mindestens 1,1 Millionen Menschen hatten die Nazis dort zuvor ermordet. Seit 1996 ist dieser 27. Januar Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus – gilt Auschwitz mit seiner grauenhaften Tötungsmaschinerie doch als Symbol für den Holocaust schlechthin. 

Zum Film: Eigentlich hatte Leon Schwarzbaum Sänger werden wollen. Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges spielte der heute 98-Jährige in der Band „Jolly Boys“. Heute ist er der einzige Überlebende der Gruppe. Gemeinsam mit dem Filmregisseur Hans-Erich Viet bereist Schwarzbaum deutsch-polnische Vergangenheit und Gegenwart — von der Heimatstadt Kattowitz über das Ghetto Bedzin, die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald bis zum Prozess gegen den SS-Wachmann Reinhold Hanning im Jahr 2016.

Vier Jahre lang hat Hans-Erich Viet den Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum begleitet. In der Zeit haben die beiden nicht nur die unterschiedlichen Stationen aus Leon Schwarzbaums Vergangenheit besucht. Herr Schwarzbaum war auch bei Markus Lanz zu Gast, um seine unfassbare Geschichte zu erzählen, und nahm am Prozess gegen Reinhold Hanning teil.

Beitrag Belgischer Rundfunk