Im Neoliberalismus ist jeder seines Glückes Schmied.
Attac DG zeigt in Zusammenarbeit mit Miteinander Teilen und dem Institut für Demokratiepädagogik am 6. Oktober in Sankt Vith und am 13. Oktober in Eupen den Dokumentarfilm „Der marktgerechte Mensch”.
Im Film geht es um Arbeitsplätze der neuen Modelle des Kapitalismus. Dazu gehören die sogenannte Gig-Economie, in der Arbeit auf Abruf geleistet wird. Die Regisseure treffen auf Menschen in bisher sicher geglaubten Arbeitsstrukturen. Franke und Lorenz begegnen Crowdworkern, die auf Internet-Plattformen ihre Arbeit anbieten und mit der ganzen Welt konkurrieren.
Die Filmemacher schildern auch das Schicksal von Lukasz, dem Essenslieferanten, der mit seinem Fahrrad durch die Stadt hetzt und dabei von einem Algorithmus gesteuert wird.
Es gibt aber auch Alternativen: Der Film stellt Betriebe vor, die nach dem Prinzip des Gemeinwohls wirtschaften, Beschäftigte von Lieferdiensten, die einen Betriebsrat gründen und die Kraft der Solidarität von jungen Menschen, die für einen Systemwandel eintreten.
„Der marktgerechte Mensch“ ist ein Film, der die Situation hinterfragt, Mut machen will, sich einzumischen und zusammenzuschließen.
Der Eintritt ist frei, um eine kleine Spende wird gebeten.
Wichtig: Wegen der Sicherheitsmaßnahmen rund um das Coronavirus ist eine Teilnahme nur möglich bei vorheriger Anmeldung per Mail unter info@attac-dg.be. Die Anmeldung per Mail sollte spätestens 24 Stunden vor der Filmvorführung erfolgen.
Nachstehend die Adressen der Orte: Bischöfliche Schule Sankt Vith, Klosterstraße 38, 4780 Sankt Vith. Autonome Hochschule, Monschauer Straße 57, 4700 Eupen.