Ein Beitrag der EuRegio zur Förderung der Mehrsprachigkeit

Die Förderung der Mehrsprachigkeit ist seit vielen Jahren Schwerpunkt der verschiedenen Gremien der Großregion. Auch wenn der Stellenwert des Englischen in vielen Wirtschaftssektoren nicht mehr nachgewiesen werden soll, bleibt das Erlernen der Nachbarsprache in einer Grenzregion ein Motor für ihre Entwicklung.

Die Großregion befindet sich in vier Ländern mit drei Sprachen. Sie ist die europäische Region, in der die Mobilität der Arbeitnehmer eine der höchsten in Europa ist. Das Sprachenlernen ist daher ein Schlüsselelement, das diesen (relativen) integrierten Arbeitsmarkt ermöglicht und diese Mobilität fördert.

Neben dem Zugang zum Arbeitsmarkt allein ist das Verständnis der Sprache des Nachbarn eine Brücke zwischen den Bevölkerungen. Unsere Region befindet sich an der Schnittstelle zwischen lateinischer und deutschsprachiger Kultur, was sich in unserem administrativen, politischen, rechtlichen, kulturellen oder wirtschaftlichen Funktionieren widerspiegelt. Das Erlernen der Sprache des Nachbarn ermöglicht auch, sich gegenseitig kennenzulernen, zu verstehen, sich zu treffen und zusammenzuarbeiten. In dieser Zeit des wachsenden Populismus in allen unseren Ländern, der oft Ausdruck von Angst vor anderen und Rückzug auf sich selbst ist, ist das Erlernen von Sprachen ein Vektor des Zusammenhalts.

Das Erlernen von Sprachen muss so früh wie möglich beginnen. Beim Erlernen der Nachbarsprache war das Niveau der Grundschulen oft weniger vertreten als die anderen Bildungsstufen und es gibt daher viel Potenzial. Darüber hinaus besteht eine enge Verbindung zwischen Städten und Gemeinden und ihren Grundschulen. Auch wenn die Gemeinden keine Bildungszuständigkeiten haben, sind sie logistisch zuständig und über die von ihnen entwickelten Projekten gut informiert.

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